„Wie, du bist nicht bei Whatsapp?“

Disclaimer:

Der Artikel enthält meine persönliche Meinung, die ich aber versuchen werde durch Fakten zu belegen. Sollte eine Behauptung nachweislich nicht stimmen, bitte ich um Benachrichtigung mit entsprechenden Quellen.

Wer Whatsapp liebt, sollte besser nicht weiterlesen, oder vielleicht gerade dann, denn Liebe macht ja bekanntlich oft blind. Der Artikel darf und soll gerne weitergeleitet werden, er steht unter einer CC-Lizenz.

„Das stelle ich dann in die Whatsapp-Gruppe! Wie, du bist gar nicht bei Whatsapp?“

Kurz zu meiner Person:

Ich bin Lehrer für die Fächer Mathematik, Physik und Informatik an einer weiterführenden Schule, was mich in die glückliche Lage versetzt mich von Berufswegen andauernd mit neuen technischen Entwicklungen beschäftigen zu dürfen.

Daneben bin ich aber auch Vater von zwei Kindern (10 und 6), die wie ich am sozialen Leben teilnehmen. Immer öfter müssen Dinge abgesprochen werden, sei es im Fußballverein oder in der Schule. Dabei kommt immer häufiger das oben beschriebene Zitat, was mich letztendlich dazu gebracht hat, diesen Artikel zu schreiben.

Denn: Meiner Erfahrung nach haben die wenigsten Eltern die Zeit (und Lust?) sich über die Hintergründe zu informieren, die bei Verwendung von Apps und insbesondere von Whatsapp ablaufen. Dieser Artikel soll aufklären und Alternativen aufzeigen.

„Stell dich doch nicht so an, was ist denn schon so schlimm an Whatsapp?“

Viele erwarten, dass man sich Whatsapp installiert, da es ja alle benutzen. Ich will hier kurz einige Punkte darlegen, die Whatsapp für mich disqualifizieren:

  1. Datenschutz ist Whatsapp nicht wichtig!
    Man findet mittlerweile die AGB von Whatsapp online auch auf Deutsch. Im Übrigen musste Whatsapp erst von deutschen Gerichten dazu gezwungen werden ihre AGB auch in deutsch anzubieten. Schaut man sich die AGB von Whatsapp genauer an, findet man dort folgenden Abschnitt:

    „Adressbuch. Du stellst uns regelmäßig die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern und deinen sonstigen Kontakten in deinem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung. Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen, damit wir unsere Dienste anbieten können.“

    Ich habe mal die wichtigen Punkte fett markiert. Ich bin in meinem ganzen digitalen Leben noch nicht ein einziges Mal gefragt worden, ob ich damit einverstanden bin, dass meine Daten an Whatsapp (und damit ggf. an Facebook) weitergegeben werden dürfen. Trotzdem verfügt Whatsapp über meine Mobiltelefonnummer und ein Großteil meiner Sozialstrukur, ohne dass ich jemals Whatsapp installiert hatte.
    Jeder, der diese AGB abnickt, begeht damit einen Rechtsbruch gegen deutsches Recht. Nicht nur bei mir, sondern bei allen Benutzern im Adressbuch, die nicht bei Whatsapp angemeldet sind. Das sah auch ein deutscher Richter so, der einer Mutter verschiedenste Auflagen zur Benutzung ihres Sohnes von Whatsapp gemacht hat, u.a. muss sie die Einverständniserklärung aller Personen einholen, die im Adressbuch ihres Sohnes stehen.
    Whatsapp als amerikanisches Unternehmen muss sich nicht an deutsches Recht halten und wälzt die Verantwortung auf die Benutzer ab („Du bestätigst, dass du autorisiert bist…“). Natürlich könnte man jetzt jeden einzelnen Benutzer abmahnen, der seine Telefonnummer im Adressbuch stehen hat und Whatsapp nutzt, das käme aber einer digitalen Isolation gleich, da die Konsequenz wäre die Kontaktdaten zu entfernen. Whatsapp nutzt hier eindeutig seine große Verbreitung. Dazu findet der Abgleich der Daten nicht nur einmalig statt, sondern regelmäßig, d.h. meine Sozialstruktur wird immer weiter verfeinert und aktuell gehalten.

  2. Sicherheit ist Whatsapp nicht wichtig!
    Wie bitte? Whatsapp hat doch seit April 2016 eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung! Ja, ich behaupte aber, dass diese nur eingeführt wurde, um die Marktposition zu behalten, da viele andere Messenger bereits vor Whatsapp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt haben und Whatsapp damit unter Zugzwang stellten. Die Geschichte zeigt, dass Whatsapp immer erst dann reagiert hat, wenn Sicherheitsexperten Lücken aufgedeckt haben oder Gerichte hinzugezogen wurden. Whatsapp benutzt übrigens den Verschlüsselungsalgorithmus des Messengers Signal, dessen Quelltext allerdings komplett offen liegt. Bei Whatsapp ist es allerdings nicht wirklich nachvollziehbar, wie die Verschlüsselung genau implementiert wurde ( z.B. mit einer Hintertür?), da Whatsapp niemanden in seinen Quelltext reingucken lässt. Außerdem nützt einem die Verschlüsselung nichts, wenn Mediadaten und Dokumente lokal auf dem Gerät in der Standardeinstellung unverschlüsselt gespeichert werden, auf die andere Apps dann Zugriff erlangen können. Aber auch aus dem Internet können Benutzerdaten ausgelesen werden. So lässt sich von jedem per Script über das Internet ein Bereich von Telefonnummern abfragen und der Online-Status sowie das Profilbild ermitteln. Der Entdecker dieses Problems konfrontierte Whatsapp damit vor der Veröffentlichung, um Whatsapp die Chance zu geben, es zu beheben. Die Antwort von Whatsapp? Das sei kein Problem, weil man es nicht als Sicherheitslücke einstufe! Noch Fragen?
  3. Der Schutz der Daten ist Whatsapp nicht wichtig!
    Im Februar 2014 kaufte Facebook Whatsapp für ca. 20 Milliarden US-Dollar. Die Macher von Whatsapp haben damals einen Kommentar dazu gepostet. Der wichtigste Satz in diesem Blogpost:

    „Und das wird sich für euch, unsere Benutzer, ändern: Nichts.“

    Zweieinhalb Jahre später hört sich das schon ganz anders an, denn mit den Änderungen der AGB räumte sich Whatsapp das Recht ein, Daten an Facebook weiterzugeben:

    „Obwohl WhatsApp weiterhin als eigener Dienst getrennt von Facebook operiert, haben wir vor, einige Informationen, die es uns erlauben, besser zu koordinieren und die Erfahrungen über unsere Dienste und Facebook und der Facebook-Unternehmensgruppe hinweg besser zu machen, mit Facebook und der Facebook-Unternehmensfamilie zu teilen.“

    und weiter

    „Nachdem du unseren aktualisierten Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie zugestimmt hast, werden wir z. B. einige deiner Account-Informationen wie deine Telefonnummer, mit der du dich bei der Registrierung bei WhatsApp verifiziert hast, und der letzten Zeit, zu der du unseren Dienst verwendet hast, mit Facebook und der Facebook-Unternehmensgruppe teilen.“

    Allerspätestens da wäre für mich eine Grenze überschritten. Wer weiß, was sie in 2 Jahren noch alles weitergeben wollen und an wen?

  4. Whatsapp braucht deine Inhalte gar nicht zu kennen: Metadaten!
    Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist zwar notwendig und wichtig, jedoch reichen reine Verbindungsdaten, also wer-mit_wem-wann-wie_lange kommuniziert wurde, aus, um sogar über Inhalte des Gesprächs Informationen erhalten zu können. Ton Siedsma hat einen Selbstversuch gewagt und seine Metadaten analysieren lassen. Die USA ist sich über die Aussagen von Metadaten sogar so sicher, dass sie nur anhand von Metadaten potentielle Terroristen tötet. Durch die zentrale Struktur von Whatsapp kennt das Unternehmen damit so gut wie alle sozialen Beziehungen. Selbst wenn sie sie im Moment gar nicht analysieren, wer garantiert, dass das nicht doch irgendwann passiert? Ein extremes Beispiel für offensichtlich harmlose Metadaten ist die Speicherung der Religionszugehörigkeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Amsterdam. So mussten die Nazis nach der Eroberung nur in die Kartei schauen um alle Juden abzuholen und in Konzentrationslager zu bringen.
  5. Whatsapp lässt sich nicht in die Karten schauen!
    Als gewinnorientiertes Unternehmen ist es durchaus verständlich, wenn man seine Software nicht offenlegt. Nichtsdestotrotz wäre es möglich ein unabhängiges Unternehmen damit zu beauftragen den Quellcode zu prüfen. Andere Messenger sind diesen Weg bereits gegangen, von Whatsapp ist mir da nichts bekannt. Auch das liefert letztlich keine endgültige Sicherheit, erhöht jedoch das Vertrauen in das Unternehmen. Der Unternehmenschef von Whatsapp Jan Koum pflegt seine Privatsphäre und die seines Unternehmens übrigens vorbildlich, lange Zeit war sogar der Sitz der Unternehmens nicht öffentlich bekannt.

Das sind meine Hauptgründe gegen eine Benutzung von Whatsapp. Es ließe sich noch mehr bzgl. Sicherheitslücken aufschreiben, oder wie Whatsapp das Smartphone prinzipiell in eine Wanze verwandelt, jedoch findet man dazu auch einiges durch eigene Recherchen im Internet.

„Ist mir doch egal, ich habe nichts zu verbergen und Whatsapp hat ja eh schon meine Daten.“

Edward Snowden hat sinngemäß ein schönen Satz geschrieben, der den Unsinn dieser Aussage deutlich macht: „Bist du auch gegen freie Meinungsäußerung nur weil du zu einem bestimmten Thema nichts zu sagen hast?“ D.h. mit der oben getätigten Aussage nehme ich allen anderen ihr Recht auf Privatsphäre! Ich habe vieles zu verbergen. Das fängt bei meinen Finanzen an und hört bei meinen privaten Unterhaltungen mit Freunden auf. Meine Krankheiten gehen niemanden etwas an außer meinem Arzt. Ich behaupte jeder hat etwas, dass er nicht allen anderen mitteilen möchte. Ich stelle meinen Schülern immer wieder die Frage, ob ich ihr entsperrtes Smartphone mal über die Pause einsehen dürfte. Keine Sorge, ich würde es nicht machen, aber bisher hat es auch kein Schüler abgegeben, warum wohl?

„Aber Whatsapp ist so praktisch und ich möchte nicht mehr darauf verzichten!“

Ich selbst nutze auch ein Smartphone und kommuniziere über Messenger. Es gibt mittlerweile viele Alternativen zu Whatsapp, jedoch geistern seit den Problemen, die Whatsapp hat, immer wieder Namen durchs Internet, die nicht wirklich besser sind, da sie unter denselben Problemen leiden. Die Lösung wäre eine quelloffene, nicht zentralisierte Lösung, die auch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbietet. Gibt’s nicht? Doch, gibt’s! Nennt sich XMPP/Jabber und existiert schon länger als es Whatsapp gibt. Whatsapp setzt ironischerweise sogar auf XMPP auf, hat sich aber gegenüber den anderen Server abgeschottet und einen schönen (mittlerweile großen) Walled Garden aufgebaut. Für XMPP gibt es verschiedene Anwendungen, sowohl für mobile Geräte als auch für Desktop-Betriebsysteme, mein Favorit ist im Moment Conversations für das Smartphone und Gajim für den Desktop. Mike Kuketz hat auf seinem Blog Conversations ausführlicher vorgestellt, so dass ich es hier nicht nochmal wiederholen muss. Er geht dabei auch auf die Probleme eines Walled Garden ein und welche Forderungen man an einen Messenger haben sollte. Leseempfehlung! Für iOS gibt es mittlerweile ChatSecure als App, so dass eine verschlüsselte Kommunikation über XMPP auch über die verschiedenen mobilen Betriebssysteme möglich ist.

Fazit

In meinen Gesprächen mit Eltern und Schülern wird häufig klar, wie unreflektiert Apps (nicht nur Whatsapp) benutzt werden, da die Hintergründe vielen einfach nicht klar sind. Dabei hat man heute mit Hilfe des Internets die Möglichkeit sich zu informieren, man muss sie nur nutzen und seine Entscheidung dementsprechend treffen!

Meine Wünsche an alle Eltern da draußen:

  1. Löscht euer Konto und deinstalliert Whatsapp! Ich habe hoffentlich genug Gründe dargelegt, es nicht zu benutzen. Der einzige Grund der weiten Verbreitung kann nicht alle anderen Gründe in Luft auflösen. Benutzt Alternativen!
  2. Installiert Whatsapp nicht euren Kindern! In den AGB von Whatsapp gibt es ein Mindestalter von 13 Jahren, damit man ohne Einverständnis der Eltern Whatsapp installieren darf. Sprecht mit euren Kindern über die Problematik und zeigt Alternativen auf, indem ihr sie selbst verwendet.
  3. Wenn ihr euch nicht in der Lage seht, Wunsch 1 und 2 zu erfüllen, versteht Whatsapp wenigstens bitte nicht als Standard der digitalen Kommunikation. Ein von allen akzeptierter Standard kann nur ein Kommunikationsweg sein, in dem jeder seinen Weg selbst bestimmen kann und es überhaupt verschiedene Anbieter gibt. Das kann Telefon, E-Mail oder z.B. XMPP sein, wenn die Nachrichten denn überhaupt über einen Messenger übermittelt werden müssen.
    Ja, es mag sein, dass es einige für umständlicher halten, aber ihr lasst so jedem die Möglichkeit an der Kommunikation teilzuhaben ohne gegen seine Überzeugung handeln zu müssen und im Falle von Whatsapp Rechtsbruch zu begehen.
    Erzieht eure Kinder bitte dahin, dass man Freunde und Klassenkameraden auch über verschiedenen Wegen erreichen kann, um sich zu verabreden oder kurze Informationen auszustauschen. Ein Nichtvorhandensein von Whatsapp kann da kein Ausschlusskriterium sein! Es ist übrigens auch kein Beinbruch einen zweiten Messenger neben Whatsapp zu installieren.
  4. Teilt bitte den Link und redet mit anderen Eltern und Lehrern über die Problematik!

Meine Wünsche an alle Kollegen/innen da draußen:

Whatsapp hat in der Schule nichts zu suchen! Personenbezogene Daten von Eltern und Schülern sind zu schützen und dürfen schon gar nicht per Whatsapp geteilt werden. In einigen Bundesländer haben die Schulbehörden den Einsatz von Whatsapp an Schulen bereits untersagt. Also wenn auf dem nächsten Elternabend wieder die Diskussion über eine Whatsapp-Gruppe aufkommt, nehmt bitte klar Stellung dazu. Das entlastet die Eltern, die das nicht wollen, sich aber ggf. nicht trauen etwas zu sagen.

Vielen Dank!

Python App für Sailfish erstellen und bauen

Seit Beginn des Jahres ist Python im Jolla Store erlaubt. Vorher konnte man auch schon über openrepos.net Python Anwendungen veröffentlichen. Da ich selbst schon ein wenig mit Python/PyOtherSide experimentiert habe und auch schon ein kleines Spiel auf Openrepos veröffentlicht habe, wollte ich hier nochmal den Build-Prozess aufschreiben.

Dabei geht es mir im wesentlichen darum die für mich wichtigen Schritte nochmal ausführlicher zu notieren, da ich gemerkt habe, dass es nach ein paar Monaten doch wieder sehr mühsam ist, sich alles zusammenzusuchen. Da dies wahrscheinlich für viele Python-Entwickler auch eine Einstiegshürde darstellt, habe ich mich für eine Veröffentlichung entschieden, vielleicht hat ja jemand noch was davon 😉

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Python, die bessere Programmiersprache für den Informatikunterricht?

Das Land NRW hat zum nächsten Schuljahr neue Lehrpläne entwickelt und informiert im Moment die Kollegen über die Änderungen. Bei einer Veranstaltung, die ich zum Kernlehrplan Informatik besuchen durfte, wurde bekanntgegeben, dass, beginnend mit der nächsten Einführungsphase, nur noch die Programmiersprache Java für das Zentralabitur genutzt werden solle, da es im Zentralabitur nur noch Aufgaben mit Java-Quellcode geben wird.

Interessanterweise steht im neuen Kernlehrplan nirgendwo, dass ausschließlich Java eingesetzt werden darf. Es ist lediglich von einer „Programmiersprache“ die Rede. Die Rückfrage, ob denn auch andere Sprachen wie z.B. Python eingesetzt werden dürften, wurde zwar nicht verneint. Allerdings wird es nicht empfohlen, da es beim Zentralabitur nur noch Aufgaben mit Java-Quelltext geben wird und Schüler, die eine andere Programmiersprache gelernt hätten ggf. Nachteile bei den Aufgaben dadurch hätten. Das hört sich für mich wie eine stille Festlegung auf Java an, die ich aber ablehne. Ich habe die Befürchtung, dass auf lange Sicht damit Java zur verpflichtenden Sprache festgelegt werden soll.

Da wir an unserer Schule seit diesem Jahr bewusst von Java auf Python umgestiegen sind, möchte ich hier für interessierte Kollegen/innen die Gründe darlegen und ggf. eine Diskussion anstoßen, ob Python nicht auf Dauer die bessere Lehrsprache ist.

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erweitertes SqlQueryModel für QML mit PySide

Ich benötige für QML ein Model, dass Daten von Sql-Abfragen liefert. Da das durchaus umfangreich werden kann, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, beliebige Abfragen, die auch mehr als eine Ergebnisspalte beinhalten, in ein Model zu bekommen und die Ergebnisspalten jeweils als eigene Userrole im Model zu definieren. Grundlage war dieser Link, der das Ganze allerdings in C++ löste. Ich habe es also nach Python übertragen und kann jetzt bequem eine Abfrage an die Sqlite-DB stellen und habe alle Spaltennamen nachher in QML zur Verfügung.

#!/usr/bin/python
# -*- coding: utf-8 -*-

import sys
from PySide import QtSql, QtGui, QtDeclarative, QtCore

class SqlTest(QtCore.QObject):
    def __init__(self):
        QtCore.QObject.__init__(self)
        db = QtSql.QSqlDatabase.addDatabase("QSQLITE")
        db.setDatabaseName(":memory:")
        db.open()
        # create table and put in some data
        query = QtSql.QSqlQuery()
        query.exec_("CREATE TABLE table1 (pkey INTEGER PRIMARY KEY,\
                                                    name TEXT, number INT)")
        query.exec_("INSERT INTO table1 (name,number) values ('Alice',12345)")
        query.exec_("INSERT INTO table1 (name,number) values ('Bob',67890)")
        query.exec_("INSERT INTO table1 (name,number) values ('Carl',133742)")
        # create view
        self.view = QtDeclarative.QDeclarativeView()
        self.context = self.view.rootContext()
        self.pkey = 1
        self.sql_model = SqlQueryModel(self)
        sql_query = "SELECT name, number FROM table1\
                          WHERE table1.pkey={pkey}".format(pkey=self.pkey)
        self.sql_model.setQuery(sql_query)
        self.context.setContextProperty('sqlModel', self.sql_model)
        self.view.setSource("main.qml")
        self.root = self.view.rootObject()
        self.view.show()

        self.root.populate_sql_model.connect(self.populate_sql_model)

    def populate_sql_model(self):
        # cycle through your data, just for demo
        self.pkey = (self.pkey % 3) + 1
        sql_query = "SELECT name, number FROM table1\
                          WHERE table1.pkey={pkey}".format(pkey=self.pkey)
        self.sql_model.setQuery(sql_query)

class SqlQueryModel(QtSql.QSqlQueryModel):
    def __init__(self, parent=None):
        super(SqlQueryModel, self).__init__(parent)

    def setQuery(self, query):
        super(SqlQueryModel, self).clear()
        super(SqlQueryModel, self).setQuery(query)
        self.generateRoleNames()

    def generateRoleNames(self):
        roleNames = super(SqlQueryModel, self).roleNames()
        for i in range(self.record().count()):
            roleNames[QtCore.Qt.UserRole + i + 1] =\
                                            str(self.record().fieldName(i))
        self.setRoleNames(roleNames)

    def data(self, index, role=QtCore.Qt.DisplayRole):
        if role < QtCore.Qt.UserRole:
            value = super(SqlQueryModel, self).data(index, role)
        else:
            columnIdx = role - QtCore.Qt.UserRole - 1
            modelIndex = QtCore.QModelIndex(self.index(index.row(),
                                                       columnIdx))
            value = super(SqlQueryModel, self).data(modelIndex,
                                                      QtCore.Qt.DisplayRole)
        return value

if __name__ == "__main__":
    app = QtGui.QApplication(sys.argv)
    sql_test = SqlTest()
    app.exec_()

Und der Inhalt der QML-Datei:

 import QtQuick 1.1

Rectangle {
    id: root
    width: 500
    height: 200

    signal populate_sql_model()

    ListView {
         id: list_view
         anchors.fill: parent
         focus: true
         model: sqlModel
         delegate: sqlDelegate
     }

    Component {
         id: sqlDelegate

         Item {
            width: 300; height: 100

            Text {
                 width: parent.width
                 height: parent.heigth
                 id: text_name
                 text: "Name: " + name
                 font.pointSize: 50;
             }
             Text {
                 width: parent.width
                 height: parent.heigth
                 anchors { top: text_name.bottom}
                 text: "Number: " + number
                 font.pointSize: 50;

             }
         }
     }

     Timer {
         interval: 1000; running: true; repeat: true
         onTriggered: populate_sql_model()
     }
}

Zum Testen habe ich einfach einen Timer gesetzt, der im Prinzip nichts anderes macht, als durch die drei Datensätze durchzugehen. So sieht dann das fertige Produkt aus, natürlich erscheint jede Sekunde ein neuer Datensatz 😉

qml

Neues Notebook für die Eltern

Die Eltern wollten ein neues Notebook haben für Surfen, Office und ein paar Spiele. Also aus Gründen der Wirtschaftlichkeit (und meiner Bequemlichkeit) das Acer TravelMate 5760-2314G50Mnsk i3-2310 mit Linux bestellt, da es anscheinend laut den Bewertungen im Netz brauchbar ist für die Anforderungen und den Preis und gut mit Ubuntu zusammenarbeitet.

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Das N950 – ein Rückblick nach 5 Monaten

Viele N900-Benutzer wie ich auch hatten auf die Veröffentlichung des N950 als Nachfolger gewartet, wurden jedoch enttäuscht, da die Entscheidung von Nokia zu WP7 die Weiterentwicklung von Meego beendete. Es wurde sich auf das N9 konzentriert, das wohl laut Nokia das einzige Meego-Smartphone aus dem Hause Nokia bleiben wird. Das N950 erblickte trotzdem das Licht der Welt, allerdings ist es nur wenigen Personen vergönnt, dieses Smartphone benutzen zu dürfen. Nokia startete in der Mitte des Jahres u.a. ein Community Device Program, bei dem 250 Geräte an Community-Mitglieder und Entwickler kostenlos verteilt wurden. Später wurden noch einmal 100 Geräte kostenlos an Entwickler verteilt. Zusätzlich wurden auch an professionelle Entwickler Geräte verteilt, allerdings sind mir da keine Zahlen bekannt. Da ich einer der Glücklichen bin, die so ein Gerät über das Community Device Program bekommen haben, wollte ich euch nach 5 Monaten Benutzung meine Erfahrungen schildern und ein kleines Resume ziehen. Das Review ist natürlich stark von meiner eigenen Meinung geprägt.

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Linux und ich – Weihnachtsgewinnspiel

Normalerweise mache ich bei Gewinnspielen im Netz ja nicht mit, da es dabei in der Regel nur um das Abgreifen von Daten geht, aber beim Gewinnspiel von Linux und ich mache ich mal eine Ausnahme, denn dort mache ich mir um meine Daten keine Sorgen und finde die Preise wirklich ansprechend. Vor allem der Hauptpreis, ein Rechner von Cirrus7, gefällt mir sehr gut. Aber auch alle anderen Preise würde ich sofort nehmen 😉

Hinzu kommt noch, dass man seine Chancen erhöhen kann, wenn man einen Blog-Eintrag macht, was ich hiermit hoffentlich erfolgreich getan habe. 😉

Ansonsten kann ich die Seite von Christoph nur empfehlen, habe schon viele interessante Beiträge dort gefunden.

N900 Programmers Toolbox

Beim N900 gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit dem Benutzer zu interagieren.

Da ich immer wieder die ein oder andere Funktion benötige, bin ich dabei alle Möglichkeiten des N900 in ein kleines Programm zu packen, so dass ich eine kleine Toolbox habe, wo ich die ein oder andere Möglichkeit sofort schnell finde.

Vielleicht kann jemand anders damit ja auch was anfangen, so dass man nicht immer danach suchen muss.

Ausprobieren auf eigene Gefahr 😉

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Programmieren für das N900 – Teil 2 Erstellen der Oberfläche mit dem Qt-Designer

Nach dem 1. Teil möchte ich nun zeigen, wie man sich für ein Programm eine Oberfläche zusammenstellt. Damit das Programm auch etwas Sinnvolles macht, habe ich mich dazu entschlossen, eine Oberfläche für ein Skript zu gestalten, die das N900 in eine WLAN-Webcam umfunktioniert und das Bild der Kamera ins lokale Netz streamt. Auf dem PC kann man dann mit dem vlc-Player das Bild betrachten.

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